Rotaugen – der perfekte Zielfisch im Winter

Wenn die Temperaturen sinken und viele Angler ihre Friedfischruten einmotten, beginnt für andere eine der spannendsten Zeiten des Jahres. Der Winter ist nämlich Rotaugen-Zeit. Kaum ein anderer Friedfisch lässt sich in der kalten Jahreszeit so konstant und gezielt beangeln wie die Plötze. Mit der richtigen Taktik kannst du selbst an frostigen Tagen gute Stückzahlen und oft auch überraschend starke Fische fangen.

  • ganzjährig aktiv, auch bei Temperaturen knapp über 0 °C
  • Schwarmfisch- oft viele Bisse auf engem Raum
  • perfekt für feine Angelei mit Pose oder Picker
  • ideal, wenn man auch im Winter regelmäßig ans Wasser will
  • dünne Hauptschnur (0,10–0,14 mm)
  • kleine, scharfe Haken (Größe 16–20)
  • dezente Posen oder leichte Grundmontagen
  • extrem sparsam füttern

Rotaugen halten sich jetzt meist grundnah auf und meiden starke Strömung sowie unnötige Unruhe.

  • schlanke, fein austarierte Posen (0,5–2 g)
  • Köder direkt auf oder knapp über Grund anbieten
  • langsame, kontrollierte Köderführung
  • leichte Futterkörbe (10–20 g)
  • kurze Vorfächer (20–40 cm)
  • minimalistische Futtermenge
  • Maden (1–2 Stück, gerne angekniffen)
  • Pinkies für vorsichtige Fische
  • Caster, besonders bei klarem Wasser
  • kleine Würmer oder Wurmstücke
  • feines, dunkles Winterfutter
  • kaum grobe Bestandteile
  • lieber punktuell als großflächig füttern
  • Buhnenfelder
  • Hafeneinfahrten
  • ruhige Rückläufe
  • tiefe Gumpen hinter Wehren
  • strömungsberuhigte Außenkurven
  • Kanten vom Flach- ins Tiefwasser
  • Tiefen zwischen 4 und 8 Metern
  • Bereiche mit versunkenen Bäumen oder altem Kraut
  • Häfen und geschützte Buchten
  • leichtes Zittern der Pose
  • langsames Wegkippen
  • vorsichtiges Abtauchen

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